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Ev.-Luth. Kirchgemeinde  Hartmannsdorf - Mühlau

Jahreslosung 2021

Jesus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Lukas 6.36

GEMEINDEBRIEF FEBRUAR 2021

Monatsspruch:

Freut euch darüber,
dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!
Lk. 10.20

wetterhahn

Sonntag, 7. Februar  – Sexagesimae
10.00 Uhr Gottesdienst in Mühlau (Pf. Hermsdorf)
- gleichzeitig Kindergottesdienst


Sonntag, 14. Februar - Estomihi
10.00 Uhr Gottesdienst in Hartmannsdorf (Pf. Hermsdorf)
- gleichzeitig Kindergottesdienst


Sonntag, 21. Februar - Invokavit
10.00 Uhr Gottesdienst in Mühlau (Pf. Hermsdorf)
- gleichzeitig Kindergottesdienst


Sonntag, 28. Februar - Reminiszere
10.00 Uhr Gottesdienst in Hartmannsdorf (Pf. Hermsdorf)
- gleichzeitig Kindergottesdienst



Zur Beachtung!

Alle Termine für Gottesdienste und Gemeindekreise unter Vorbehalt bitte Aushänge beachten.
Die Teilnahme an den Gottesdiensten und Gemeindekreisen ist nur unter Beachtung der geltenden
Hygieneregeln möglich:

 

 

Informationen aus dem Landeskirchenamt

Liebe Schwestern und Brüder,

wie bereits am Samstag angekündigt, hat das Landeskirchenamt heute eine Änderung der Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung beschlossen, welche ab sofort gilt. Mit dieser wird die Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung insbesondere durch einen neuen Paragrafen 12a ergänzt, der zu § 13 Absatz 1 der Kirchgemeindeordnung (Aufgaben des Kirchenvorstandes) „in Zeiten einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (COVID-19-Pandemie)“ konkrete Festlegungen trifft.  

 In § 12a wird bereits in der Überschrift darauf hingewiesen, dass die hier getroffenen Festlegungen begrenzt sind und sie nur für die aktuelle epidemische Lage durch die COVID-19-Pandemie gelten. Sie gelten demnach nicht für andere mögliche Pandemien oder Situationen. Gleich in Absatz 1 wird auf die Feststellung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ durch den Deutschen Bundestag Bezug genommen, der mit der Einfügung des § 28a in das Infektionsschutzgesetzes auf demokratischem Wege die Grundlage für die Maßnahmen geschaffen hat, die nun durch die Bundesländer umgesetzt werden.  

 Im Gegensatz zum Referentenentwurf der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung aus dem Anhörungsverfahren bleibt es nun in der Hoheit der Landeskirche, die notwendigen Regelungen selbst zu treffen. Diese müssen jedoch aufgrund von § 8 der Corona-Schutz-Verordnung vom 27. November 2020 verpflichtenden Charakter haben. Daher musste der Verordnungsweg gewählt werden, obwohl wir bisher mit dem Weg der dringenden Empfehlungen gute Erfahrungen gemacht haben.

 § 12a der Ausführungsverordnung der Kirchgemeindeordnung hat folgenden Wortlaut:

 „Zu § 13 Absatz 1 in Zeiten einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (COVID-19-Pandemie)

 § 12a

 (1) Werden aufgrund einer nach § 5 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite Einschränkungen von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen erforderlich, sind von den Kirchenvorständen Hygienekonzepte zu erarbeiten und der jeweils aktuellen Entwicklung anzupassen. Die Hygienekonzepte berücksichtigen die Empfehlungen des Landeskirchenamtes und des Kirchenbezirks sowie die Vorschriften des Freistaates Sachsen, der Landkreise, Städte und Gemeinden und die jeweils konkreten örtlichen Verhältnisse in der Kirchgemeinde.

 (2) In Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung der vom Robert-Koch-Institut festgestellten 7-Tages-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen auf  100.000 Einwohner sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienste unter folgenden Bedingungen möglich sind:
a)
     Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor, während und nach dem Gottesdienst durchgängig verpflichtend, ausgenommen hiervon sind liturgisch Handelnde.
b)
     Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist für Personen aus unterschiedlichen Hausständen einzuhalten. Die Personenobergrenze für Gottesdienste entspricht der Personenzahl, die unter Einhaltung dieses Mindestabstandes in der jeweiligen Kirche/dem jeweiligen Gemeindesaal Platz findet.
c)
     Die Dauer der Gottesdienste soll nicht mehr als 60 Minuten betragen.
d)
     Der Gemeindegesang ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich, die Zahl der Lieder bzw. Strophen ist gegenüber einer 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen zu reduzieren.
Für andere unverzichtbare kirchgemeindliche Veranstaltungen und Angebote sind Satz 1 und Buchstaben a bis d entsprechend anzuwenden, wobei die Teilnehmerzahl, die Dauer und der gemeinschaftliche Gesang zu beschränken sind.
(3) In Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung der vom Robert-Koch-Institut festgestellten 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienste unter folgenden Bedingungen möglich sind:

a)
     Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist vor, während und nach dem Gottesdienst durchgängig verpflichtend, ausgenommen hiervon sind liturgisch Handelnde.
b)
     Die Personenobergrenze ist auf die Hälfte der bisher in den Hygienekonzepten festgelegten Personenobergrenzen nach Absatz 2 unter Vergrößerung der Mindestabstände zu reduzieren. Alternativ kann die Personenobergrenze durch Erhöhung der Mindestabstände auf mindestens 2 Meter neu festgelegt werden.
c)
     Die Dauer der Gottesdienste soll nicht mehr als 45 Minuten betragen.
d)
     Der Gemeindegesang ist nur mit Mund-Nasen-Schutz möglich und auf ein Lied am Ende des Gottesdienstes beschränkt.

(4) In allen weiteren Fällen sind die Hygienekonzepte so anzupassen, dass Gottesdienststätten geöffnet bleiben und der Zugang zur persönlichen Andacht gewährleistet ist.“

 
Folgende Erläuterungen möchten wir Ihnen zu § 12a der Verordnung geben:

In Absatz 1 werden die grundsätzlichen Regelungen festgelegt, die für Gebiete mit niedrigen Inzidenzwerten gelten. Wenn der Deutsche Bundestag nach § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes die epidemische Lage von nationaler Bedeutung festgestellt hat, gilt die Regelung des Absatz 1 für alle Kirchgemeinden, unabhängig vom Inzidenzwert. Erfasst wird also auch – wie im Sommer diesen Jahres – ein Inzidenzwert unter 50. Hygienekonzepte sind zu erarbeiten und jeweils anzupassen. Zuständig für die konkrete Umsetzung der Maßnahmen und deren Festlegung in Hygienekonzepten sind die Kirchenvorstände. Neben den Empfehlungen des Landeskirchenamtes und der Kirchenbezirke sowie den Vorschriften des Freistaates Sachsen, der Landkreise bzw. Städte und Kommunen müssen immer auch die konkreten Bedingungen vor Ort in den Blick genommen werden.

Gottesdienste: Für Gottesdienste gelten die in der Ausführungsverordnung benannten Bedingungen. Diese gelten auch für Kinder- und Jugendgottesdienste und kirchliche Trauergottesdienste.

· Gruppen und Kreise: In Gebieten mit einer fünftägigen Überschreitung des Inzidenzwerts 200 können Gruppen und Kreise nicht mehr in Präsenz stattfinden. Die Nutzung digitaler Begegnungsformen ist jedoch eine Möglichkeit, die genutzt werden sollte.

· Kirchenmusik: Der Gemeindegesang ist entsprechend den Regeln der Ausführungsverordnung zu planen. Die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste kann in der bisher praktizierten Form durch einzelne Musiker in entsprechendem Abstand mit Mund-Nasen-Schutz erfolgen.
 Eine Solo-Stimme kann (entsprechend den liturgisch Handelnden) auch ohne Mund-Nasen-Schutz zum Einsatz kommen.


· Gottesdienste unter freiem Himmel: Für Gottesdienste unter freiem Himmel ist eine Abstimmung mit den Kommunen und Behörden vor Ort erforderlich. Zu beachten ist, dass nach § 28a Absatz 1 Nummer 10 des Infektionsschutzgesetzes von staatlichen Behörden Auflagen für das Abhalten von religiösen oder weltanschaulichen Zusammenkünften erteilt oder sogar vollständig abgesagt werden können, wenn eine entsprechende Prüfung der Voraussetzungen einschließlich der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen erfolgt ist. Hier sollte man sensibel und in Abstimmung mit den kommunal zuständigen Behörden agieren.

· Krippenspiele: Wenn in Christvespern ein Krippen- oder Weihnachtsspiel stattfinden soll, muss es der Situation gerecht werden. Daher sollten Stücke entsprechend verändert werden. Zu empfehlen sind Spiele mit kleiner Besetzung, die Szenengruppen in Familien zulassen oder mit Abstand gespielt und geprobt werden können. Durch einzelne Szenengruppen treffen sich auch in Proben nur einzelne Personen und Kontakte können reduziert werden. Das Landesjugendpfarramt bietet auf der Internetseite Stücke und darüber hinaus Beratung an.

· Aufzeichnungen: Für Video-Aufzeichnungen oder Livestreams finden Sie die Bedingungen in Kürze auf der Internetseite der Landeskirche.